Abseits von jeder menschlichen Besiedlung (oder allgemein von jeder Küste) kam es in der vergangenen Nacht um 3.44 Uhr MEZ zu einem schweren Erdbeben der Stärke 6.4 (anfangs mit M 6.8 angegeben). Tsunamigefahr besteht nicht. Das Epizentrum wurde an der Grenze der Südamerikanischen und der Antarktischen Lithosphärenplatte lokalisiert, ein Gebiet, wo es auch schon in den Monaten zuvor mehrere große Beben gab, mit nahezu null Auswirkungen.

Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.