Erdbeben in Marokko (Beni Mellal) beschädigt Gebäude

Ein moderates Erdbeben traf am frühen Morgen den zentralen Teil von Marokko. Nach Angaben verschiedener Erdbebendienste hatte es Magnitude 4.3 bis 4.7 und ereignete sich in einer Tiefe von etwa 20 Kilometern. Das Epizentrum lag 190 km südlich der Hauptstadt Rabat, nur wenige Kilometer von der Großstadt Beni Mellal (Provinz Azilal) entfernt. Dort verursachte es Panik unter der Bevölkerung. Die Menschen, zum Zeitpunkt des Bebens (5.53 Uhr MESZ) größtenteils noch schlafend, flüchteten ins Freie aus Angst vor einem Zusammenbruch der Häuser.
Nach ersten Meldungen kam es nicht zur Zerstörung von Gebäuden, jedoch gab es einige Schäden, vor allem Risse in Lehmhäusern.

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Die Regierung hat die Menschen zur Ruhe ermahnt, um eine weitere Panik im Falle von Nachbeben zu verhindern. Viele Menschen verbrachten aus Angst davor den Vormittag draußen, oder an zentralen Orten (Moscheen, etc.).

Marokko

 

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.
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