Moderates Erdbeben im Norden von Yunnan (China) – Mindestens 2 Verletzte, viele Schäden

Ein moderates, aber wahrscheinlich gefährliches Erdbeben hat am Nachmittag um 16.11 Uhr MESZ die chinesische Provinz Yunnan erschüttert. Nach Angaben der chinesischen Behörden hatte das Erdbeben Magnitude 4.7, das Hypozentrum lag in 13 Kilometern Tiefe. Das Epizentrum lag etwa 120 km nordwestlich der 3-Millionen-Stadt Kunming, wo das Beben deutlich spürbar war. Rund um das Epizentrum befinden sich mehrere Dörfer und ein kleiner Stausee. Das Gelände liegt etwa 1800 Meter über dem Meeresspiegel.
Erdbeben dieser Stärke in Yunnan führen in der Regel zu größeren Schäden an ländlichen Häusern. Möglicherweise wurden Menschen verletzt.

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Update 8. Mai, 07.16 Uhr

Nach ersten Meldungen wurden mindestens 2 Personen leicht verletzt. In den Landkreisen am Epizentrum gab es verbreitete Schäden. Viele Häuser wurden teils schwer beschädigt. Auch Schulen sind betroffen. In der Staumauer des oben genannten Stausees bildeten sich Risse. Das genaue Ausmaß der Schäden wird weiter untersucht.

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Yunnan

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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