Atlantik: Schweres Erdbeben bei Südgeorgien – Keine Tsunamigefahr

Ein schweres Erdbeben mit Magnitude 6.9 (Tiefe: 17 km) erschütterte nach USGS Angaben um 9.53 Uhr MESZ den südlichen Atlantischen Ozean. Geofon nennt Magnitude 6.8. Demnach lag das Epizentrum etwa 500 Kilometer östlich von Südgeorgien, am Nordrand der Südsandwich-Inselkette. Vor der Küste der Inselkette befindet sich die Subduktionszone, an der die Südamerikanische Platte unter die Sandwich-Platte abtaucht. Infolge dessen kam es zum Erdbeben.
Ein kleiner Tsunami infolge des Bebens kann nicht ausgeschlossen werden. Schäden werden nicht erwartet, da die Südsandwich-Inseln praktisch unbesiedelt sind. Gefahr für die Küsten von Südamerika (Argentinien, Brasilien, Uruguay) und Afrika besteht nicht. Es wurde keine offizielle Warnung heraus gegeben.

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Südgeorgien

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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