Nach Erdbeben in Kashmir: Hauseinsturz fordert zwei Todesopfer

Nach dem Erdbeben, das gestern den Norden von Indien erschütterte, kam es heute zu einem tragischen Unglück.
Das Beben ereignete sich gestern Nachmittag um 15.32 Uhr im Indischen Teil der Region Kashmir. Pakistanische Behörden geben Magnitude 5.3 an, die Indische Erdbebenwarte nennt Magnitude 4.6. Die Erschütterungen waren auch in Teilen von Nordpakistan einschließlich der Hauptstadt Islamabad spürbar. Aus Pakistan wurden bisher keine Schäden gemeldet. Direkt am Epizentrum nahe der Stadt Kishtwar entstanden nach ersten Meldungen Risse an vielen Gebäuden. Einige Gebäude wurden schwerer beschädigt.

Eines dieser beschädigten Gebäude ist heute eingestürzt. Zur Zeit des Unglücks befanden sich drei Bewohner im Haus: Eine Frau (35) mit ihren zwei Kindern. Die Tochter (3) hat verletzt überlebt, ihre Mutter und ihr Bruder (2) kamen ums Leben.

Weitere Opfer infolge des Erdbebens hat es nicht gegeben. Dieses Unglück zeigt, warum beschädigte Gebäude nach einem Erdbeben nicht betreten werden sollten. Ob ein Haus einsturzgefährdet ist oder nicht, lässt sich für Laien nicht immer erkennen. Vor allem Nachbeben stellen eine Gefahr für beschädigte Gebäude dar.

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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