Russland: Erdbeben in Tschetschenien beschädigt mehrere Gebäude

Bereits am Montag Vormittag um 10.02 Uhr MESZ erschütterte ein moderates Erdbeben die Russische Region Tschetschenien am Nordrand des Kaukasus. Nach Angaben lokaler Behörden erreichte es Magnitude 4.8. Das Epizentrum lag nahe der Großstadt Grosny. Diese erlitt nach offiziellen Angaben keine Schäden infolge des Bebens. Bewohner umliegender Dörfer berichten allerdings von größeren Rissen in Mauern und Fundamenten, die dich aufgetan haben. An vielen Häusern kam es zu Schäden am Verputz. Verletzt wurde niemand.
Nach dem Erdbeben gab es Gerüchte, wonach ein größeres Erdbeben drohe. Viele Menschen verbrachten daraufhin die Nacht im Freien. Behörden und Regierung dementierten diese Gerüchte, die viele Menschen in Panik versetzten.

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Das zerstörerischste Erdbeben in jüngster Zeit traf Tschetschenien im Oktober 2008. Es erreichte Magnitude 5.8. 13 Menschen wurden dabei getötet, mehr als 100 verletzt. Der Sachschaden wurde auf 4,5 Milliarden Rubel beziffert.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.

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