Zweites moderates Erdbeben in Oklahoma – Mehrere Gebäude beschädigt

Nachdem es bereits am Montag ein moderates Erdbeben im US-Bundesstaat Oklahoma gegeben hat, folgte ein zweites am Mittwoch (12.53 Uhr MESZ). Dieses war mit Magnitude 4.1 ein wenig schwächer als jedes am Montag, aber verursachte an einigen Gebäuden nahe des Epizentrums leichte Schäden. Vor allem eingestürzte Schornsteine und Schäden an Mauern werden gemeldet, größere Schäden gab es nicht. Bewohner sehen dies als wenig dramatisch an, Tornados haben dieses Jahr schon größere Schäden im Raum Oklahoma verursacht.
Katastrophenschutz und Feuerwehr haben wie nach jedem größeren Beben Brücken und Straßen auf Schäden untersucht, zum Glück ohne fündig zu werden.
Gestern Nachmittag und in der Nacht folgten weitere Erdbeben über Magnitude 3. Viele Menschen fürchten nun weitere Erdbeben in den kommenden Tagen.

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Seit einem starken Erdbeben im Jahr 2011 wird Oklahoma regelmäßig von leichten bis moderaten Beben erschüttert, die im Frühjahr 2014 stark zugenommen haben. Daraufhin gab das USGS eine Warnung vor stärkeren Beben heraus. Alle Erdbeben in Oklahoma werden durch die Erdgasfördermethode Hydraulic Fracturing, oder kurz “Fracking”, verursacht.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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