Vor zweieinhalb Monaten verwüstete ein Erdbeben der Stärke 6.3 viele Orte im Norden von Thailand (Region Chiang Rai). Es war das stärkste bekannte Erdbeben in Thailand.
Gestern (15. Juli) gab es zwei größere Nachbeben, die in der Nähe des Epizentrums zu neuen Schäden geführt haben. Nach Angaben der Thailändischen Meteorologiebehörde hatten diese Beben Magnitude 3.5 und 4.3. In mehreren Häusern traten Risse auf. Verletzt wurde niemand.
Behörden warnen, dass es durch die Kombination von neuen Nachbeben und den aktuell stattfindenden starken Regenfällen zu Erdrutschen kommen kann.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).