Erdbebenserie im Norden von Peru – Gebäudeschäden, Erdrutsche, eine Verletzte

Eine Serie mehrerer Erdbeben hat in der vergangene Nacht die Grenzregion von Peru und Ecuador erschüttert und viele Menschen in Schrecken versetzt. Die Serie ereignete sich gegen Mitternacht MESZ, nach Angaben der peruanischen Erdbebenbehörde erreichten die Beben Magnitude 5.8, 5.3, 5,2 und 4,7, 4,4 und 4,3. Die Epizentren lagen im Küstenbereich der Region Tumbes, direkt an der Grenze zu Ecuador. Nach dem stärksten Beben, welches Intensität V erreichte, wurden kurzzeitig Küstenabschnitte aus Angst vor einem Tsunami evakuiert. Die Auswirkungen der Beben zeigten sich vor allem in der Nachbarregion Piura. Dort kam es an mehreren Orten zu Steinschlägen und kleinen Erdrutschen. Einige Gebäude wurden beschädigt. Wegen der Erdrutsche mussten manche Familien evakuiert werden.
Eine ältere Frau in der am meisten betroffenen Stadt Mancora erlitt einen Schock und musste ärztlich behandelt werden.

Anzeige

Peru

The following two tabs change content below.
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

Neueste Artikel von Jens Skapski (alle ansehen)

Anzeige