Schweres Erdbeben vor der Küste von Papua-Neuguinea

Mehr als 300 Kilometer vor der Küste der Insel Manus im Norden von Papua-Neuguinea ereigneten sich in der Nacht zwei starke Erdbeben. Dem ersten der Stärke 6.9 um 2.22 Uhr MESZ folgte ein weiteres mit Magnitude 6.1 vier Minuten später. Nummer 3 mit Magnitude 4.9 ereignete sich 17 Minuten später. Das Hauptbeben war mit geringer Intensität auf Manus spürbar. Schäden sind dabei nicht zu erwarten. Tsunamigefahr besteht und bestand nicht. Die Erdbeben sind auf eine Horizontale Verschiebung der Erdkruste (Karolinenplatte) am Meeresgrund zurückzuführen. Bei diesem Vorgang wird kein Wasser verdrängt, so dass keine Tsunamis entstehen können.

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Manus

 

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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