Einen tödlichen Schock erlitt am Gestrigen Abend (Ortszeit) eine Frau im Norden von Chile. Die 60-Jährige litt bereits vor dem Erdbeben unter einer Herzschwäche. Das Epizentrum des Erdbebens der Stärke 5.7 um 2.02 Uhr MESZ lag nur wenige Kilometer nördlich der Großstadt Iquique in einer Tiefe von 52 Kilometern. Dem entsprechen wurde dort die höchste Intensität (VI) gemessen. Nach dem Erdbeben waren etwa 32.000 Menschen für 30 Minuten ohne Strom. Mehrere Erdrutsche versperrten Straßen.

Es handelt sich hierbei wohl um ein Nachbeben des Erdbebens am 1. April diesen Jahres mit einer Stärke von 8.1 bei dem mehrere Menschen starben. In Zukunft muss im Norden Chiles mit weiteren sehr starken Erdbeben gerechnet werden.

 

Chile

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).