Peru: Schäden nach Erdbeben im Amazonasgebiet

Peru ist ein Land, in dem die Erdbebengefährdung vor allem von der Subduktionszone vor der Küste des Landes ausgeht. Flache Erdbeben innerhalb der Südamerikanischen Platte spielen in der Regel nur eine kleinere Rolle, wobei diese ebenfalls gefährlich sein können. In letzter Zeit sind es gerade diesen flachen Erdbeben, die besonders auffallen. So auch heute.
Das Erdbeben am Sonntag morgen Ortszeit traf die Region Amazonas im Norden von Peru. Magnitude 5,1 wird von der peruanischen Erdbebenbehörde angegeben. Das Epizentrum lag nahe der kleinen Stadt Bagua. Dort verursachte das Erdbeben Panik unter den Bewohnern, die ihre Häuser verließen. Laut ersten Angaben des Zivilschutzes wurden auch einige Schäden verursacht. Mindestens 5 Häuser in Bagua wurden beschädigt, schwer beschädigt wurde ein Schulgebäude. Meldungen über Verletzte gibt es noch nicht. Außerhalb der Stadt gab es Erdrutsche, wodurch mindestens eine Straße blockiert wurde, die zur Zeit freigeräumt wird.

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Update:
Mindestens 3 Häuser und ein Schulgebäude wurden so schwer beschädigt, dass sie als unbewohnbar/einsturzgefährdet gelten. Ein öffentliches Gebäude wurde komplett zerstört, 6 Wohnhäuser erlitten Schäden. Verletzt wurde niemand, allerdings haben 11 Personen ihre Wohnungen verloren.

Während dessen wurde das Erdbeben auf Magnitude 4.9 heruntergestuft.

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Amazonas

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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