Starkes Erdbeben in Kirgisistan

Bei ein starken Erdbeben, das in der vergangenen Nacht Kirgisistan und Teile angrenzender Länder erschütterte, kam es zu teils größeren Gebäudeschäden.
Nach Angaben des nationalen Erdbebendienstes erreichte es Magnitude 5.6. In der Nähe des Epizentrums, welches am Südufer des Sees Yssykköl lag, wurden die höchsten Intensitäten von VII auf der MSK 64 Skala (ähnlich der Mercalli Skala) gemessen. Dort berichten Betroffene und Katastrophenschutz von teils größeren Gebäudeschäden. In vielen Häusern bilderen sich Risse in Mauern oder Decken. Bei manchen kam es zum Einsturz von Wänden oder Dächern. Der nationale Katastrophenschutz ist zur Zeit in der betroffenen Region unterwegs, um das genaue Ausmaß der Schäden festzustellen. Bisher gibt es keine Meldungen über Verletzte.
Schulen in der Nähe des Epizentrums wurden geschlossen.

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Die Auswirkungen des Erdbebens waren bis in die Hauptstadt Bischkek und in die kasachische Millionenstadt Almaty spürbar.

Kirgisistan

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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