Drei Tote durch Gebirgsschlag (M 3.5) in Tschechien

Ein kräftiger Gebirgsschlag in der tschechischen Bergbaustadt Karwin (Kavina) nahe der polnischen Grenze hat am Vormittag zu einem Grubenunglück geführt. Die dabei entstandenen Erschütterungen erreichten Magnitude 3.5, nach Angaben des Tschechischen Erdbebendienstes, und waren in weiten Teilen der Stadt zu spüren. Unter Tage im Steinkohlebergwerk arbeiteten zur Zeit des Ereignisses 12 Bergleute. 2 von ihnen kamen ums Leben. 4 weitere wurden verletzt. Rettungskräfte suchen in 550 Metern Tiefe nach weiteren Opfern.

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Durch die Erschütterungen kam es nach ersten Angaben zu keinen Vorfällen in Karwin und Umgebung.

Karwin liegt im äußersten Osten von Tschechien, etwa 290 km von Prag entfernt.

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Update 17.51 Uhr
Nach Fortsetzung der Rettungsarbeiten wurde die Opferzahl nach oben korrigiert. Mindestens 3 Menschen kamen demnach beim Unfall ums Leben. 9 weitere wurden verletzt.

Karvina

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Ab Sommer 2019 ist er in der Katastrophenforschung tätig.

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