Ein Toter nach Erdbebenserie in Guatemala

Ein starkes Erdbeben weckte am Sonntag Morgen Ortszeit (13.11 Uhr MEZ) weite Teile von Guatemala. Nach ersten Angaben von Geofon hatte das Beben Magnitude 5.5. Mexikanische Behörden geben vorläufig Magnitude 6.0 an, Behörden von Guatemala Magnitude 5.7. Das Epizentrum lag einige Kilometer vor der Küste der zentralen Region Escuintla.

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In Teilen von Guatemala wurde das Erdbeben trotz Hypozentrum in moderater Tiefe deutlich bis stark wahrgenommen, spürbar war es ebenso in den Nachbarländern El Salvador und Mexiko. Beben dieser Stärke können nahe des Epizenrums zu leichten Schäden führen.

Update 22.22 Uhr
Ein zweites, noch stärkeres Erdbeben folgte vor wenigen Minuten. Nach vorläufigen Angaben des USGS erreiche es Magnitude 6.0. Behörden von Guatemala geben Magnitude 5.8 an.

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Update 8. Dezember
In der Region San Marcos kam es infolge beider großen, sowie mehrerer kleiner Erdbeben zu leichten Schäden an einigen Gebäuden. Betroffene berichten von Rissen in Wänden und Dächern. Verletzt wurde niemand.

Update 9. Dezember
Infolge der immer noch andauernden Erdbebenserie, mehr als 40 Erdbeben wurden bisher verzeichnet, kam ein 34 jähriger Mann ums Leben. Er wurde beim Graben von einstürzenden Sandmassen begraben.

Guatemala

 

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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