Erdbeben erschüttert Osten von Rumänien (Vrancea)

Das bisher stärkste Erdbeben des Jahres in der Vrancea Erdbebenzone erschütterte weite Teile des östlichen Rumäniens am Samstag morgen um 8.55 Uhr MEZ. Nach vorläufigen Angaben des Erdbebendienstes von Rumänien hatte es Magnitude 4.6, das Hypozentrum lag in etwa 100 km Tiefe. Es war deutlich in der Rumänischen Hauptstadt Bukarest, sowie im Nachbarland Moldawien (vor allem in der Hauptstadt Chisinau) spürbar. Mit Schäden muss bei dieser Magnitude nicht gerechnet werden.
Vrancea ist eines der aktivsten Erdbebengebiete Europas mit etwa monatlich auftretenden Erdbeben um Magnitude 4. Deren Hypozentrum liegt in der Regel bei etwa 100 km, so dass es selten zu Schäden durch Beben unter Magnitude 5.5 kommt.

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Bukarest

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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