Leichte Schäden durch Erdbeben im Norden von Aserbaidschan

Am frühen Morgen traf ein moderates Erdbeben den Norden der Kaukasusrepublik Aserbaidschan. Nach Angaben des Nationalen Erdbebendienstes erreichte es Magnitude 5.0 und ereignete sich in 7 Kilometern Tiefe südöstlch der Stadt Ruqa und 125 km nordwestlich der Hauptstadt Baku. Auch dort wurden die Erschütterungen mit geringer Intensität wahrgenommen. Am dünn besiedelten Epizentrum wurde Intensität V registriert. Dies verursachte Panik in mehreren Dörfern, so dass Menschen ihre Häuser verließen. Größere Schäden wurden bisher nicht gemeldet. Nur in einigen Häusern bildeten sich Risse. Verletzt wurde niemand.

Zuletzt wurde diese Region am 29. September 2014 von einem starken Erdbeben mit M5.5 getroffen. Dabei gab es einige kleine strukturelle Schäden an Gebäuden.

Aserbaijan

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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.