Moderates Erdbeben erschüttert Osten von England

Der gestrige Abend hielt für viele Engländer im mittleren Osten eine Schrecksekunde bereit. Eine Schrecksekunde in Form eines Erdbebens. Nach Angaben des „British Geological Survey“ (BGS) ereigete es sich gegen 22.26 Uhr Ortszeut und erreichte Magnitude 3.8. Das Epizentrum lag nahe des kleinen Ortes Oakland in der Grafschaft Rutland. Auch in den Nachbarregionen Leichestershire und Lincolnshire wurde das Beben deutlich wahrgenommen. Es ereignete sich in einer Tiefe von 8 Kilometern. Zeugen meldeten maximal Intensität IV. Einige berichteten in Medien wie BBC von herabfallenden Gegenständen. Schäden an Gebäuden wurden bisher nicht gemeldet.
Es ist das stärkste Erdbeben seit 14 Jahren, das die Region 140 km nördlich der Hauptstadt London erschütterte. Damals wurde sogar Magnitude 4.2 erreicht.

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Trotz seiner geologischen Lage abseits der Plattengrenzen kommt es im Vereinigten Königreich immer wieder zu kleinen bis moderaten Erdbeben. Dabei kommt es selten zu Schäden.

Erst Dienstagabend erschrecke ein Erdbeben der Stärke 2.9 die Menschen in der Grafschaft Hampshire im Süden von England.

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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