Zwei Verletzte durch Erdbeben im Westen des Iran

Drei moderate Erdbeben erschütterten den Iran am 5. Januar. Mindestens eines davon führte zu Verletzten. Dieses trat um 3.37 Uhr MEZ in der Provinz Ilam an der Grenze zum Iran auf. Dort wurden in den vergangenen Monaten hunderte Erdbeben, das stärkste mit Magnitude 6.2, registriert. Das heutige erreichte Magnitude 4.0. Meldungen über Gebäudeschäden gibt es nicht. Zwei Personen mussten wegen Verletzungen ambulant behandelt werden.

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Das zweite Erdbeben traf am Nachmittag die Region Golestan im Norden des Landes. Magnitude 4.4 wurde von der iranischen Erdbebenbehörde gemessen. Die Erschütterungen waren auch im Nachbarland Turkmenistan zu spüren. Schäden werden bisher nicht gemeldet, Menschen verließen jedoch in Panik ihre Häuser.
Eine Stunde später trat ein Erdbeben der Stärke 4.7 die Region Buschehr im Süden des Iran. Das Epizentrum lag dort, wo bereits in der vergangenen Woche Erdbeben bis Magnitude 5.2 registriert wurden und Schäden verursachten. Das erneute Beben vergrößerte die Sorgen der Betroffenen. Auch hier gibt es noch keine Meldungen über irgendwelche Auswirkungen.

Iran

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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