Angst und Schäden nach Erdbebenserie im Westen von Honduras

Schon seit einer Woche wird im Department Ocotepeque im Westen von Honduras eine leichte seismische Aktivität beobachtet. Anfangs waren es Erdbeben, leicht spürbar, mit etwa Magnitude 2.5. Am Freitag folgte ein größeres Beben, das auch jenseits der regionalen Grenzen wahrgenommen wurde. Noch stärker das Beben um 12.40 Uhr MEZ am Samstag. Dieses erreichte Magnitude 4.5 und war auch in den Nachbarländern Guatemala und El Salvador deutlich spürbar.
Alle Beben ereigneten sich in flachen Tiefen von teils weniger als 5 Kilometern. Entsprechend stark waren die beiden großen spürbar. In den Gemeinden am Epizentrum wurden durch das M4.5 mehrere Häuser beschädigt. Auch eine Straße erlitt Schäden. Der Katastrophenschutz von Honduras hat unmittelbar nach dem Beben eine Inspektion aller öffentlichen Gebäude und privater Haushalte angeordnet. Schäden an Schulen oder anderen Einrichtungen wurden dabei nicht festgestellt. Gleichzeitig wächst die Angst vor weitere Beben. Behörden forderten die Bevölkerung auf, entsprechende Vorkehrungen zu treffen.
Aus Angst kehrten einige Dorfbewohner noch nicht in ihre Häuser zurück.

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Honduras

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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