Bosnien-Herzegowina: Vier Tote nach Erdbeben in Tuzla

Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage wurde die bosnische Stadt Tuzla am Samstagabend von einem Erdbeben erschüttert. Das neue erreichte Magnitude 3.3 und war damit stärker als die vorangegangenen (M3.2 und 2.9). Mit Intensität V war es am Epizentrum deutlich spürbar. Auch aus Sarajewo, der Hauptstadt von Bosnien, werden Ershütterungen gemeldet.

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Gebäudeschäden werden bisher nicht berichtet. In einem Kohletagebau bei Tuzla kam es zu einem tragischen Zwischenfall. Am Rand des Abbaufeldes, wo sich zur Zeit des Erdbebens mehrere Bergleute befanden, kam es zu einem Hangrutsch. Vier Bergleute wurden am Morgen tot geborgen, einer konnte verletzt gerettet werden.

Tuzla

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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