Erdbeben nahe Puerto Plata im Norden der Dominikanischen Republik

Nahe der Touristenhochburg Puerto Plata im Norden der Dominikanischen Republik trat am Mittwoch Abend um 20.58 Uhr MEZ ein moderates Erdbeben auf. USGS gibt es mit Magnitude 4.6 an. Demnach lag das Epizentrum 14 km südlich der Stadt, das Hypozentrum lag in 22 km Tiefe. Das Erdbeben war in weiten Teilen des Landes, auch nahe der Hauptstadt Santo Domingo spürbar. In Puerto Plata, sowie in der südlich vom Epizentrum gelegenen Stadt Santiago, wo einige Gebäude vorsichtshalber evakuiert wurden, wurden die Erschütterungen stark wahrgenommen.

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Erdbeben dieser stärke treten mehrmals pro Jahr in der Dominikanischen Republik auf. Sie können zu leichten Gebäudeschäden führen.

Im Januar trat ein Erdbeben der Stärke 4.7 in der Region Barahona auf, dabei wurden mehrere Gebäude beschädigt. Ein Nachbeben der Stärke 3 ein Tag später führte zum Tod von zwei Menschen, verursacht durch eine Gerölllawine in einer Grube.

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DomRep

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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