Oklahoma: Neue Erdbebensequenz hinterlässt Schäden

Nur Tage nachdem beschlossen wurde, der möglichen Ursache der Erdbeben im US Bundesstaat Oklahoma entgegenzuwirken, erschütterte eine neue Sequenz die Grenzregion zu Kansas. Innerhalb von 24 Stunden traten in der Region Alfalfa (Oklahoma), sowie in Kansas 8 Erdbeben über Magnitude 2.5 auf. Die beiden stärksten am Donnerstag Vormittag mit M3.8 und am Nachmittag mit M4.3. (Zeitangaben: MEZ) Vor allem letzteres war in weiten Teilen der Bundesstaaten, einschließlich der Städte Oklahoma City und Wichita spürbar. In dem dem Epizentrum nächst gelegenen Ort Cherokee hinterließ das M4.3 ein paar Schäden. Nach Angaben des örtlichen Sheriff’s Department traten Risse und Verputzschäden am Gerichtsgebäude auf. Ob und wie viele Privathaushalte betroffen sind, wurde noch nicht bekannt.

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Im vergangenen Jahr erreichte die seismische Aktivität in Oklahoma ihren Höhepunkt. Insgesamt wurden mehr Erdbeben registriert als im gleichen Zeitraum in Kalifornien. Die wahrscheinlichste Ursache ist die Einlagerung von Wasser in Gesteinsschichten nach der Erdgasförderung (Fracking). In der Region Alfalfa, die in den letzten Wochen besonders betroffen war, wurde nach einem M4.1 Beben am vergangenen Freitag beschlossen, diese Einlagerung zu stoppen. Immer mehr Menschen beklagten zuletzt Schäden durch die mehrmals am Tag auftretenden Kleinbeben. Sogar das USGS reagierte Ende vergangenen Jahres und stufte das Erdbebenrisiko in Kansas und Oklahoma hinauf.

Oklahoma

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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