Indien: Moderate Schäden durch Erdbeben in Westbengalen

Am Montagnachmittag um 14.35 Uhr MESZ erschütterte ein weiteres Erdbeben die Grenzregion von Nepal und Indien. das Epizentrum lag im äußersten Südosten von Nepal, an der Grenze zu Westbengalen. Nach USGS Angaben erreichte das Erdbeben Magnitude 5.1. Besonders im Distrikt Darjeeling in Westbengalen wurden durch das Erdbeben dutzende Gebäude beschädigt. Einige wurden bereits von den vorangegangenen Erdbeben im zentralen Teil von Nepal (Magnitude 7.8 und 6.7) beschädigt. Verletzt wurde niemand. Betroffene sagten, dies sei das erste Mal, dass sie an drei aufeinanderfolgenden Tagen starke Erdbeben erlebten. Die Angst ist groß, dass es zu weiteren Erdbeben kommt.
Auch rund um die Stadt Siliguri in Westbengalen kam es zu Gebäudeschäden. Unter anderem bildeten sich Risse im Mauerwerk des Medical College.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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