Leichtes Erdbeben in Jülich (Kreis Düren)

Update 28. Mai 09.49 Uhr
Gestern Abend registrierte der Geologische Dienst NRW ein weiteres Erdbeben mit Magnitude 1.1. Die Erdbebenserie setzt sich fort.

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Bereits zum fünften Mal innerhalb der letzten zwei Monate trat am Tagebau Hambach nahe der Stadt Jülich (NRW) ein leichtes Beben knapp unterhalb der Spürbarkeitsgrenze auf. Das aktuelle war das bisher stärkste. Es ereignete sich gestern Abend um 21:36 Uhr nach Angaben des Geologischen Dienstes NRW. Das Epizentrum lag 6 km östlich von Jülich, nahe des Ortes Niederzier im Landkreis Düren. Magnitude 1.9 wurde registriert. Der belgische Erdbebendienst gibt M2.0, die Erdbebenstation Bensberg M2.1 an. Laut GDN ereignete es sich in knapp 10 km Tiefe, flacher als vorherige Erdbeben.

Neben den Beben über Magnitude 1 am 23. März (M1.3), 20. April (M1.4 und 1.2) und am 8. Mai (M1.5) wurden auch einzelne Erdbeben um Magnitude 0 erfasst.
Tektonisch sind die Erdbeben der Ruhrrand-Störung (auch Peelrand-Störung) zuzuordnen, welche von Euskirchen im Süden bis nach Eindhoven (NL) im Nordwesten verläuft. Der Tagebau Hambach liegt unmittelbar am Ostrand der Störung.

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Jülich

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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