Eine Verletzte nach Erdbeben nahe Armenia

Kolumbien – Erneut ereignete sich am Freitag nahe der kolumbianischen Stadt Armenia in der Region Quindio ein moderates Erdbeben. Das Epizentrum lag an de Grenze zum Caucatal westlich von Bogota. Nach Angaben des Kolumbianischen Erdbebendienstes erreichte es Magnitude 4.7.
Infolge des Erdbebens wurden im nahe gelegenen Ort Genova mehrere Gebäude beschädigt. An zwei Häusern stürzten Wände ein. Eine Frau wurde von herabstürzenden Trümmern am Kopf verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert.
Zudem traten Schäden in einer Kirche und in einem Rathaus auf.

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Erst vor vier Wochen hat ein Erdbeben der Stärke 4.2 Panik in Armenia verursacht und geringe Schäden verursacht. Armenia wurde im Jahr 1999 von einem Erdbeben der Stärke 6.4 verwüstet, bei dem über die Hälfte aller Gebäude der Stadt zerstört wurden. Etwa 1200 Menschen starben während, weitere 1000 an den Folgen des Erdbebens.

Kolumbien

 

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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