Erdbeben im Osten der Türkei – Person bei Scheuneneinsturz verletzt

Türkei – Die Region Van im Osten der Türkei wurde am Donnerstagvormittag von einem moderaten Erdbeben getroffen. Nach Angaben der Universität Kandilli erreichte das Erdbeben Magnitude 4.5. Das Epizentrum lag etwa 75 km nördlich der Stadt Van, die vor fast genau drei Jahren von einem schweren Erdbeben verwüstet wurde, nahe der Grenze zum Iran. Der Iranische Erdbebendienst gibt es mit Magnitude 4.7 an. Nach ersten Meldungen waren die Erschütterungen in Van deutlich spürbar. Das Schüttergebiet reichte bis in die armenische Hauptstadt Jerewan. Weitere Informationen liegen noch nicht vor. Das das Hypozentrum offenbar sehr oberflächennah lag, sind Gebäudeschäden in Orten, die unmittelbar am Epizentrum liegen, wahrscheinlich.

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Erst gestern hatte es im Marmarameer im Nordwesten der Türkei ein ähnlich starkes Erdbeben gegeben.

Update 17.45 Uhr
Beim Zusammenbruch einer Scheune wurde eine Person infolge des Erdbebens leicht verletzt. Zudem erlitten mehrere Wohnhäuser in umliegenden Dörfern Schäden. Einzelne Häuser sollen nach ersten Angaben so schwer betroffen sein, dass sie unbewohnbar sind. Ein Team des Katastrophenschutzes ist zur Zeit im Einsatz, um die Schäden zu beurteilen und betroffene Personen zu versorgen.

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Weitere Infos folgen, sobald diese verfügbar sind…

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Van

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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