Starkes Erdbeben im Süden von Ecuador

Ecuador – Ein starkes Erdbeben erschütterte am Donnerstagmorgen (15. Oktober, Ortszeit) den Süden Des Landes. Nach Angaben des Nationalen Erdbebendienstes erreichte es Magnitude 5.6. Die Tiefe des Erdbebenherdes beträgt demnach 87 Kilometer. Das Epizentrum lag in der Provinz Canar, etwa 140 km östlich der Hafenstadt Guayaquil. Dort, sowie in weiten Teilen der südlichen Landeshälfte, waren die Erschütterungen deutlich spürbar. Aufgrund der moderaten Tiefe war die Intensität leicht gedämpft, sodass größere Schäden unwahrscheinlich sind.

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Zur Zeit gibt es keine Meldungen über mögliche Auswirkungen des Erdbebens. Viele Anwohner sind aufgrund starker Regenfälle vergangener Wochen besorgt über mögliche Erdrutsche.

Update 16. Oktober
Mehrere Gemeinden in der Region Canar melden geringfügige Schäden infolge des Erdbebens. An Häusern kam es zum Abblättern von Putz oder zum Zerbrechen von Fenstern. An einigen Gebäuden bildeten sich Risse. Verletzt wurde niemand.

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Ecuador

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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