Erdbeben im Landkreis Zwickau

Waldenburg – Ein kleines Erdbeben hat sich am Sonntagmorgen (24. Januar) um 5.06 Uhr in der Gemeinde Oberwiera in der Verwaltungsgemeinschaft Waldenburg (Sachsen) ereignet. Nach Angaben des sächsischen Erdbebendienstes erreichte es Magnitude 1.7. Das Epizentrum lag nur wenige hundert Meter von der Grenze zu Thüringen entfernt. Laut Erdbebendienst lag der Herd des Erdbebens oberflächennah in nur 8 Kilometern Tiefe. Uns liegen keine Meldungen über Spürbarkeit vor. Erdbeben dieser Stärke in geringer Tiefe können speziell in den frühen Morgenstunden von einzelnen Personen wahrgenommen werden.
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Es ist das stärkste Erdbeben in Sachsen seit August 2015, als ein Beben der Stärke 2.1 Teile des Vogtlandes erschütterte.

Oberwiera ist eine Gemeinde mit knapp 1000 Einwohnern im Norden des Landkreises Zwickau. Sie liegt Luftlinie jeweils 30 Kilometer von Chemnitz (im Osten) und Gera (Westen) entfernt.

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Oberwiera

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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