Erdbebenschwarm in Tirol

Österreich – Dutzende kleine Erdbeben haben in den letzten Tagen Teile des Bundeslandes Tirol erschüttert. Das Zentrum der Erdbebenaktivität, die am Donnerstagmorgen (17.) gegen 5 Uhr mit mehrere Erdbeben um M0 begonnen hat, liegt nordwestlich von Innsbruck nahe des Ortes Wattens, etwa 30 Kilometer von Mittenwald (Bayern) entfernt. Bis Freitagmorgen registrierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik 23 kleine Erdbeben. Das stärkste trat am Freitag um 00.24 Uhr auf und erreichte Magnitude 2.0. Der Herd der Erdbeben liegt in 8 bis 13 Kilometern Tiefe. Es gibt keine Informationen darüber, dass die Erdbeben spürbar waren.

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Tirol ist eines der erdbebengefährdetsten Bundesländer Österreich. Speziell rund um Innsbruck kommt es immer wieder zu kleinen, teils schwarmartig auftretenden Erdbeben. Nur selten sind diese so stark, dass sie Schäden verursachen.

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Tirol

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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