Leichtes Erdbeben bei Landau

Insheim – Am Geothermiekraftwerk südlich von Landau (Landkreis Südliche Weinstraße) in Rheinland-Pfalz hat sich am Donnerstagabend (14. Juli) ein leichtes Erdbeben ereignet. Nach Angaben des Erdbebendienstes Südwest erreichte es Magnitude 1.8. Es ereignete sich um 19.49 Uhr am Stadtrand von Insheim. Die Herdtiefe lag bei nur wenigen Kilometern. Der Hessische Erdbebendienst registrierte Magnitude 2.0. Möglicherweise wurde das Beben von einzelnen Anwohnern wahrgenommen. An Stationen der DMT, die das Geothermiekraftwerk betreibt, wurden Schwinggeschwindigkeiten bis zu 0,6 mm/s registriert. Dies liegt am Rande der Spürbarkeitsgrenze.

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Seit der Wiederinbetriebnahme des Geothermiekraftwerkes bei Insheim im vergangenen August kommt es dort immer wieder zu leichten Erdbeben, die teilweise verspürt werden. Das aktuelle Beben ist eines der stärksten der letzten Monate. Zuletzt kam es am 22. Mai zu einem kleinen Erdbeben.
Durch die Injektion von Wasser in die Gesteinsschichten kommt es zur Veränderung der Spannungsverhältnisse im Gestein. Die Entstehung von Erdbeben wird begünstigt.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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