Mehrere Erdbeben im Osten von Japan

Japan – In den vergangenen Tagen haben eine Reihe von moderaten Erdbeben die Ostküste der Hauptinsel Honshu erschüttert. Auch in der Hauptstadt Tokyo waren einige dieser Beben spürbar.
Das erste Erdbeben am Sonntag (Ortszeit) traf die Präfektur Ibaraki am Nordrand von Tokyo. Nach Angaben der Japanischen Meteorologiebehörde (JMA) erreichte es Magnitude 5.0. Dabei wurde maximal Intensität 4 registriert. Ähnlich intensiv war das Erdbeben in der Präfektur Chiba östlich von Tokyo am Dienstag. Laut JMA erreichte es Magnitude 5.2. Stunden später wurde ein weiteres Erdbeben in Ibaraki (M4.1) in Teilen von Tokyo wahrgenommen. (Intensität 3 am Epizentrum)
Auch entlang der Südküste, wo sich der Nankai-Graben befindet, kam es zu einem Beben der Stärke 4.1 am Mittwochmorgen. Dieses war lokal spürbar.
Stunden später bebte es erneut in Ibaraki, erneut mit Magnitude 5.0 und erneut mit Auswirkungen bis nach Tokyo. Es gab auch einige kleine Nachbeben.

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Insgesamt verursachte die Erdbebensequenz in Ibaraki und Chiba keine Schäden. Die üblichen Protokolle zum Überprüfen von öffentlichen Anlagen und Kraftwerke auf mögliche Schäden wurden durchgeführt. Dadurch kam es teilweise zu Verzögerungen im Nahverkehr und zum kurzzeitigen Herunterfahren eines Atomkraftwerks.

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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