China: Verletzte bei Erdbeben in Chongqing

China – Infolge eines Erdbebens in der zentralchinesischen Provinz Chongqing wurden am Donnerstag mehrere Personen verletzt. Eine Reihe von Gebäuden wurde teils schwer beschädigt.

Nach Angaben des chinesischen Erdbebendienstes CEIC lag das Epizentrum des Bebens nahe der Stadt Dianjiang an der Grenze zur Nachbarprovinz Sichuan, etwa 1300 Kilometer südwestlich der Landeshauptstadt Peking. Das Beben erreichte demnach Magnitude 4.4 und ereignete sich in knapp 10 Kilometern Tiefe.
Der chinesische Katastrophenschutz hat nach dem Erdbeben eine Notsituation auf lokaler Ebene ausgerufen. Rettungskräfte sind in und um Dianjiang im Einsatz. Nach ersten Erkenntnisse wurden sowohl im städtischen, als auch im ländlichen Bereich einige Gebäude teils schwer beschädigt. Etwa 50 Gebäude sind von größeren Schäden betroffen. Dabei stürzten teils Wände oder Dächer ein. Zwei landwirtschaflich genutzte Gebäude, die nicht bewohnt waren, wurden komplett zerstört. Es gab zwei Verletzte, die bei der Flucht aus dem Haus von herabstürzenden Dachziegeln getroffen wurden. Das genaue Ausmaß der Schäden wird weiter untersucht. Nachbeben traten bisher nicht auf.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 05:49 Uhr, 11. August (11:49 Uhr Ortszeit)

Magnitude: 4.4

Tiefe: 10 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja (bestätigt)

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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