Schweres Erdbeben vor der Küste von El Salvador und Nicaragua

El Salvador – Vor der Pazifikküste von Mittelamerika hat sich am Donnerstagabend ein schweres Erdbeben ereignet. Nach ersten Angaben des United States Geological Survey (USGS) erreichte es Magnitude 7.0. Das Geoforschungszentrum Potsdam gibt Magnitude 6.9 an. Das Epizentrum lag demnach knapp 150 Kilometer von der Küstenlinie von El Salvador entfernt. Das Pacific Tsunami Warning Center hat einen Hinweis auf einen möglichen Tsunami für angrenzende Länder herausgegeben. Mit großen zerstörerischen Wellen ist allerdings nicht zu rechnen.

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Die Erschütterungen waren in verschiedenen Staaten, darunter auch Guatemala, Costa Rica, Nicaragua und Honduras deutlich spürbar. Die Intensität war insgesamt moderat, sodass nicht mit größeren Schäden zu rechnen ist.

Update 20:29 Uhr
In der Stadt Usulutan in El Salvador wurden erste kleinere Schäden gemeldet. Details liegen noch nicht vor. Dort und in einigen anderen Städten wurde das Beben teils stark verspürt und war von langer Dauer. Als Folge kam es zu Störungen in den Telekommunikationsnetzen.

Update 20:43
Lokale Behörden von El Salvador und Nicaragua warnen vor moglichen kleinen Tsunamis. Diekte Küstengebiete sollten evakuiert werden. Nicaragua leidet zudem zur Zeit unter den Folgen von Hurrikan Otto, einem der stärksten Wirbelstürme in der Region seit Jahrzehnten.

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Update 22:11 Uhr
Via Twitter werden Bilder von Erdbebenschäden in Nicaragua verbreitet.


Ein möglicher Tsunami, vor dem die Behörden der Länder gewarnt hatten, ist bisher nicht registriert worden. Zudem gibt es noch keine Informationen über größere Schäden oder Verletzte. Neben Nicaragua ist vor allem El Salvador von den Auswirkungen des Erdbebens betroffen.

Update 08:42 Uhr
Das Erdbeben hinterließ keine größeren Schäden.
An der Küste von El Salvador wurde ein kleiner Tsunami mit 5 cm Höhe registriert.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 19:43

Magnitude: 7.0

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: unwahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: aufgehoben

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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