Zwei Verletzte bei Erdbeben in Chile

Chile – Mehrere Regionen des Landes an der Westküste von Südamerika wurden am Freitag von einem starken Erdbeben getroffen. Nach vorläufigen Angaben des Geoforschungszenturm Potsdam erreichte das Beben Magnitude 6.1. Das Epizentrum lag demnach im Osten der Region Maule nahe der Stadt Curico an der Grenze zu Argentinien. Die Herdtiefe wird mit Rund 80 Kilometern angegeben. Vor allem in der Chilenischen Hauptstadt Santiago wurde das Erdbeben deutlich verspürt. Aufgrund der Tiefe war die Intensität des Bebens aber nicht sehr hoch. Rund um das Epizentrum können dennoch einzelne Schäden auftreten. Tsunamigefahr besteht nicht, da das Epizentrum auf dem Festland lag.

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Update 18:10 Uhr
Der chilenische Erdbebendienst gibt es mit Magnitude 6.4 an. In den Städten Talca und Curico wurde eine hohe Intensität (VII) registriert.

Update 07:42 Uhr
Besonders in der Stadt Talca hat es infolge des Erdbebens einige Schäden gegeben. Ein Wohnhaus wurde schwer beschädigt, sodass die Bewohner umgesiedelt werden müssen. In der Innenstadt kam es an mehreren Stellen eines Krankenhauses zu kleineren Schäden. Der Zustand des Gebäudes wird nun überprüft. Außerhalb der Stadt gab es Schäden an zahlreichen Häusern, die überwiegend aus Lehmziegeln gebaut sind. Mindestens zwei Personen sollen durch umstürzende Wände verletzt worden sein.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 17:20 Uhr

Magnitude: 6.4

Tiefe: 88 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: möglich

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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    In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.