Griechenland – Ein starkes Erdbeben mit Epizentrum in der Ägäis hat am Dienstagmorgen viele der griechischen Inseln erschüttert. Das Epizentrum des Erdbebens lag nach Angaben des Erdbebendienstes in Athen südlich der Insel Kos. Demnach erreichte das Beben Magnitude 5.3. Aufgrund der großen Tiefe des Bebens von über 100 Kilometern waren die Erschütterungen auch weit über die benachbarten Inseln hinaus spürbar. Beim EMSC gingen Meldungen unter anderem von den Inseln Rhodos, Karpathos, Kreta und Santorin. Auch im Süden des türkischen Festlandes, darunter die Städste Fethiye und Antalya, war das Beben spürbar. Die Intensität war generell nur sehr gering, sodass nicht mit Schäden zu rechnen ist. Tsunamigefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 07:03 Uhr

Magnitude: 5.3

Tiefe: 133 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

[contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"] In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.