Verletzte bei Erdbeben in China

China – Nahe der Großstadt Chongqing in der gleichnamigen Provinz hat sich in der Nacht zu Dienstag ein moderates Erdbeben ereignet. Nach Angaben des chinesischen Erdbebendienstes erreichte das Beben Magnitude 4.8. Das Epizentrum lag demnach im Westen von Chongqing an der Grenze zu Sichuan im Stadtbezirk Rongchang. Die Erschütterungen waren in der dicht besiedelten Region deutlich bis stark zu spüren. Es kam zu Beeinträchtigungen im Schienenverkehr zwischen Chongqing und Chengdu, der Hauptstadt Sichuans.
Abseits der größeren Städte kam es in den Dörfern zu einigen Schäden. Nach ersten Auswertungen des Katastrophenschutzes wurden mindestens 30 Gebäude in unterschiedlichem Maße beschädigt. Fünf weitere wurden komplett zerstört. Unter den beschädigten Gebäuden sind auch zwei Schulen, wo der Unterricht bis auf weiteres ausgesetzt ist. Zwei Personen wurden von umstürzenden Wänden getroffen und verletzt. Gerüchte, wonach ein Hochhaus in Rongchang durch das Erdbeben schief steht, wurden von offizieller Stelle nicht beschädigt.
Die Nachbebenaktivität war bisher sehr gering. Nur 12 Ereignisse wurden verzeichnet, wovon das stärkste Magnitude 1.7 erreichte.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 01:17 Uhr

Magnitude: 4.8

Tiefe: 10 km

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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