Erdbebenschwarm nahe Reykjavik

Island – Im Südwesten des Inselstaates setzte am Mittwoch ein Erdbebenschwarm ein. Die isländische Meteorologiebehörde registrierte binnen weniger Stunden rund 60 Erdbeben, wovon der Großteil nicht mal Magnitude 2 erreichte. Der Schwarm begann mit mehreren kleinen Erdbeben gegen 11:30 Uhr Ortszeit. Um 11:56 Uhr folgte das bisher stärkste Erdbeben, das Magnitude 3.7 erreichte. Danach flaute der Schwarm etwas ab. Das Zentrum des Schwarmes lag am Südufer des Sees Thingvallavatn, knapp 40 Kilometer östlich der Landeshauptstadt Reykjavik. Das stärkste der Beben wurde in den Vororten vereinzelt verspürt. Schäden wurden nicht gemeldet.

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Schwarmbeben sind in Island, besonders im Südwesten des Landes, eine häufige Erscheinung. Rund um die Reykjanes Halbinsel kann es auch immer wieder zu größeren Erdbeben kommen. Zudem gibt es dort zahlreiche Vulkansysteme, die in den letzten Jahrhunderten allerdings nicht aktiv waren.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): seit 12:26 Uhr

Magnitude: bis 3.7

Tiefe: ca. 6 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens Skapski

Data Analyst bei Risklayer
Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Sommer 2019 arbeitet er als Data Analyst in Karlsruhe.

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