Island – Seit rund einer Woche wird am isländischen Vulkan Katla im Süden der Insel eine erhöhte Erdbebenaktivität verzeichnet. Bisher traten die Erdbeben in kleinen Schwärmen auf. Diese begannen mit einem „Hauptbeben“ (rund M3), dem binnen weniger Stunden mehrere kleinere folgten. Den bisherigen Höhepunkt dieser Aktivität registrierten die Behörden am Donnerstagnachmittag. Es kam zu einem Erdbeben der Stärke 4.2, das rund um den Myrdalsjökull-Gletscher verspürt werden konnte. Bisher folgten Nachbeben bis Magnitude 3.0.
Wie die Behörden mitteilten gibt es keine Anzeichen erhöhter vulkanischer Aktivität. Die Situation wird aber weiter beobachtet werden.

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Im vergangenen Sommer wurde die Alarmstufe des Vulkans nach zwei Erdbeben über Stärke 4 kurzzeitig auf „Gelb“ angehoben. Zu einem Ausbruch kam es dabei nicht. Die Katla ruht seit dem Jahr 1918.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 26. Januar, 16:14 Uhr

Magnitude: 4.2

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: vulkanisch

Tsunami-Gefahr: nein

[contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"] In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).