Bolivien – Der Süden des Südamerikanischen Landes wurde am Dienstagmittag von einem schweren Erdbeben erschüttert. Nach ersten Angaben des United States Geological Survey erreichte es Magnitude 6.5. Das Epizentrum lag demnach an der Grenze der Bundesstaaten Chuquisaca und Santa Cruz. Vom Geoforschungszentrum Potsdam wird zunächst ebenfalls Magnitude 6.5 angegeben. Mit Schäden infolge des Bebens ist nicht zu rechnen. Der Herd lag nämlich in fast 600 Kilometern Tiefe. Dadurch waren die Erschütterungen in einem weiten Umkreis ums Epizentrum spürbar, allerdings nur mit geringer Intensität. Erdbeben in dieser Tiefe sind in Bolivien relativ häufig.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 15:09 Uhr

Magnitude: 6.5

Tiefe: 595 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

[contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"] In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Von Jens Skapski

31 Jahre alt (geboren 1994), seit 2013 Betreiber von Erdbebennews (privates Projekt), seit 2024 Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Uni Jena (beruflich).