Ein Verletzter und kleinere Schäden: Starkes Erdbeben erschüttert Kolumbien

Kolumbien – Im Zentrum des Landes hat sich am Montag ein starkes Erdbeben ereignet. Nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) erreichte es Magnitude 5.6. Vom Geoforschungszentrum Potsdam wird Magnitude 5.8 angegeben. Das Epizentrum des Bebens lag 150 km südlich der Hauptstadt Bogota in der Provinz Huila. Demnach lag der Erdbebenherd in rund 37 Kilometern Tiefe. Rund um das Epizentrum war das Beben teils stark spürbar. Die Region ist allerdings sehr dünn besiedelt. In nahen Orten sind kleinere Schäden möglich.

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Update 15:53 Uhr
Es sind erste Informationen zu den Auswirkungen des Erdbebens bekannt geworden. An mehreren Orten verursachte das Beben kleinere Erdrutsche. Unter anderem sind die Zufahrtsstraßen zu den Orten Colombia, Armenia und Montenegro teilweise blockiert. Im Süden der Großstadt Cali, die aufgrund der geologischen Lage anfällig für Erdbebenschäden ist, bildeten sich Risse in einem Gebäude. Im Norden der Stadt wurden einige Gebäude, die bei früheren Erdbeben betroffen waren, evakuiert. Ebenfalls zu Evakuierungen kam es in den Städten Armenia und Colombia, wo mehrere Schulen den Unterricht für heute aussetzten. In der Stadt Neiva wurde eine Person durch eine umstürzende Mauer leicht verletzt und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 14:02 Uhr

Magnitude: 5.6

Tiefe: 37 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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