Erdbeben auf Mindanao verursacht schwere Schäden

Philippinen – Der Süden des Inselstaates wurde am Mittwochmorgen Ortszeit von einem starken Erdbeben erschüttert. Betroffen diesmal die südliche Insel Mindanao. Nach korrigierten Angaben der nationalen Seismologiebehörde (Phivolcs) erreichte das Beben Magnitude 6.0. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Lanao del Sur in der gleichnamigen Provinz. Dort und in umliegenden Orten wurde laut Phivolcs Intensität VII registriert. Behörden melden, dass zahlreiche Gebäude beschädigt sind. Eine genaue Auswertung ist zur Zeit im Gange. Bislang ist die Sprache von vier zerstörten und mehreren dutzend beschädigten Wohnhäusern. Mehrere Schulen und Moscheen sind ebenfalls betroffen. Patienten eines Krankenhauses wurden nach dem Beben vorsichtshalber evakuiert.
Auch viele Straßen sind vom Erdbeben beschädigt worden, teils durch große Risse in der Fahrbahn, teils durch Erdrutsche. Meldungen über Verletzte gibt es bislang noch nicht.

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Auf den Philippinen wurde in den letzten Tagen eine sehr hohe Erdbebenaktivität verzeichnet. Begonnen mit dem Erdbebenschwarm (bis M6,0) in Batangas, der schwere Schäden verursachte, folgte ein starkes Erdbeben auf der Insel Samar und ein noch immer andauernder Erdbebenschwarm mit mehreren starken Erdbeben südöstlich von Mindanao, deren Epizentren weit vor der Küste liegen.

In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 11. April, 23:21 Uhr

Magnitude: 6.0

Tiefe: 3 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Haben Sie ein Erdbeben gespürt? Falls ja, teilen Sie uns dies bitte über das unten stehende Kontaktformular mit. Bitte geben Sie auch Zeitpunkt (Datum, Uhrzeit), sowie wenn möglich Intensität und mögliche Auswirkungen des Erdbebens (Schäden, etc.) an. Um doppelte Veröffentlichungen zu vermeiden, schicken Sie für jedes Erdbeben bitte maximal eine Meldung ab. Vielen Dank.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.
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