Albanien – Der Südwesten der Balkan-Halbinsel wurde am Samstagnachmittag von einem starken Erdbeben erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag im Norden von Albanien. Nach vorläufigen Angaben erreichte es eine Stärke von 5.2. Die Erschütterungen waren in ganz Albanien deutlich zu spüren. Auch die Nachbarländer Kosovo, Montenegro und Mazedonien einschließlich der Hauptstädte Pristina, Podgorica und Skopje waren betroffen. Selbst in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo konnten, nach Zeugenangaben auf der EMSC-Website, die Erschütterungen verspürt werden.
Rund um das Epizentrum muss infolge des Bebens mit größeren Schäden gerechnet werden.

Update 9. April, 07:19 Uhr
In mehreren Orten rund um das Epizentrum gab es durch das Erdbeben zu teils größeren Schäden. Lokale Behörden sprechen von mehreren dutzend beschädigten Wohnhäusern. Eine genaue Auswertung der Schäden läuft zur Zeit. Ein Haus, das von zwei Familien bewohnt wird, ist teilweise eingestürzt. Zudem gab es Schäden an Schulen und Hotelanlagen. Verletzt wurde niemand.
Zahlreiche kleinere Erdrutsche führten rund um das Epizentrum zur Sperrung einiger Straßen.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 15:53 Uhr

Magnitude: 5,2

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: unwahrscheinlich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

[contact-form-7 id="2264" title="Zeugenmeldung"] In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

 

Von Jens Skapski

Betreiber von Erdbebennews seit 2013 als privates Informations- und Aufklärungsprojekt. Seit 2024 beruflich Erdbebenauswerter beim Thüringer Seismologischen Netz an der Universität Jena. Die Tätigkeit für Erdbebennews erfolgt privat und unabhängig von der beruflichen Tätigkeit.