Leichtes Erdbeben am Brennerpass

Italien / Österreich – In der Grenzregion von Tirol und Südtirol hat sich am Sonntag ein leichtes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum lag nahe der Gemeinde Sterzing, etwa 30 Kilometer nordöstlich von Meran und 10 Kilometer vom Brenner-Pass entfernt. Nach ersten Angaben des schweizerischen Erdbebendienstes erreichte es Magnitude 3.1. Andere Erdbebendienste sprechen von bis zu Magnitude 3.5. Bewohner umliegender Orte konnten die Erschütterungen mit geringer Intensität wahrnehmen. Mit Schäden muss bei dieser Magnitude aber nicht gerechnet werden.
Bereits in den letzten Wochen hat es in Tirol und Südtirol mehrere Beben ähnlicher Stärke gegeben.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 12:52 Uhr

Magnitude: 3.1

Tiefe:

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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