Leichtes Erdbeben bei Kufstein

Österreich / Kiefersfelden – Nahe der Grenze zu Deutschland hat sich am Vormittag ein leichtes Erdbeben ereignet. Das Epizentrum lag nach Angaben der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Kufstein im österreichischen Bundesland Tirol. Das Erdbeben erreichte Magnitude 2.4. Erdbeben dieser Stärke sind in der Nähe des Epizentrums meist deutlich spürbar. Der deutsche Ort Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) liegt knapp 7 km vom Epizentrum entfernt. Es liegen zur Zeit keine Meldungen vor, nach denen das Erdbeben bis dorthin spürbar war. Mit Schäden ist auf jeden Fall nicht zu rechnen.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 10:16 Uhr

Magnitude: 2.4

Tiefe: 8 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: nein

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

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Tirol ist eines der erdbebengefährdetsten Bundesländer Österreich. Speziell rund um Innsbruck kommt es immer wieder zu kleinen, teils schwarmartig auftretenden Erdbeben. Nur selten sind diese so stark, dass sie Schäden verursachen. Starke Erdbeben über Magnitude 5.5 mit Gebäudeschäden und Todesopfern traten in den Jahren 1572, 1670 und 1689 auf.
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Jens ist 25 und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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