Schwere Schäden bei Erdbeben auf Sumatra

Indonesien – Ein starkes Erdbeben hat am Freitag mehrere Häuser auf der indonesischen Insel Sumatra zum Einsturz gebracht. Wie die Indonesische Erdbebenbehörde registrierte, erreichte das Beben Magnitude 5.5. Das United States Geological Survey (USGS) und das Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) geben jeweils Magnitude 5 an. Das Epizentrum lag wenige Kilometer westlich der Großstadt Padang Sidempuan in der Nordhälfte der Insel. Nach ersten Auswertungen geht das Erdbeben auf die Sumatra Störung zurück und hatte eine Herdtiefe von nur wenigen Kilometern.
In Padang Sidempuan waren die Erschütterungen stark zu spüren. Viele Menschen haben in Panik ihre Häuser verlassen haben. Dabei sollen mehrere Anwohner kleinere Verletzungen erlitten haben.
In umliegenden Dörfern waren die Auswirkungen des Bebens stärker. Wie lokale Medien berichten, sind vor allem in den Dörfern Palopat Maria und Sitaratoit viele Gebäude beschädigt und teils auch zerstört worden. Freiwillige Rettungskräfte sind im Einsatz. Die Regierung wurde um Unterstützung gebeten. Meldungen über Todesopfer gibt es bislang nicht.

Ursprung des Erdbebens ist die Große Sumatra Störung, eine Blattverschiebung, die von Nord nach Süd durch die gesamte Insel verläuft. An ihr kommt es häufig zu moderaten bis starken Erdbeben, die aufgrund der geringen Tiefe häufig zu Schäden führen.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

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Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 14. Juni, 03:25 Uhr

Magnitude: 5.5

Tiefe:

Spürbar: ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: möglich

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 23, lebt in Bochum und studiert seit 2013 an der Ruhr-Universität Geowissenschaften. Nach dem Bachelor-Abschluss 2016 folgte das M.Sc. Studium der Geophysik.

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