Erdbebenserie erschüttert Lima

Peru – Eine Erdbebenserie hat den Bewohnern der Peruanischen Hauptstadt Lima einen unruhigen Morgen beschert. Wie die peruanische Erdbebenbehörde registrierte, haben sich binnen weniger Stunden sieben spürbare Beben im Hinterland ereignet. Das erste und stärkste erreichte demnach Magnitude 4.8. Au dem Stadtgebiet erreichte dieses Intensität IV. Stärker war es vermutlich direkt am Epizentrum, das sich im Gebirge 70 Kilometer östlich der Stadt befindet. Die folgenden Beben waren mit Magnitude 3.1 bis 4.1 deutlich schwächer und meist nur noch in den östlichen Vororten von Lima oder direkt am Epizentrum zu spüren. Über größere Auswirkungen der Erdbeben ist bislang nichts bekannt. Der Katastrophenschutz führt aber weitere Untersuchungen durch. An vier Landstraßen im Bergland führte das erste Erdbeben zu Steinschlägen, sodass der Verkehr unterbrochen wurde. Die Räumung der Strecken ist im Gange. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.

Update 21:55 Uhr
Die Erdbebenserie hat sich auch am Abend fortgesetzt, womit die Zahl der spürbaren Erdbeben nun bei zehn liegt. Bewohner umliegender Orte sind in großer Sorge aufgrund der neuesten Beben, die Magnitude 3.5 erreichten. Viele haben ihre Häuser verlassen und fordern die Regierung auf, Notunterkünfte einzurichten und Evakuierungsmaßnahmen einzuleiten.
Schulen in der Nähe des Epizentrums sind heute geschlossen.
Inzwischen ist bekannt, dass durch das erste Erdbeben und einen dadurch ausgelösten Steinschlag ein 20-jähriger leicht verletzt wurde.

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): Seit 14. September, 10:19 Uhr

Magnitude: bis M4.8

Tiefe: ca 40 km

Spürbar: Ja

Haben Sie dieses Erdbeben gespürt?

Schäden erwartet: Unwahrscheinlich

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

Epizentrum:

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.
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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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