Schweres Erdbeben im Norden von Chile

Chile – Im Chilenisch-Peruanischen Grenzgebiet hat sich am Dienstagmorgen (MESZ) ein starkes Erdbeben ereignet. Nach vorläufigen Daten des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte es Magnitude 6.4. Der chilenische Erdbebendienst (CSN) gibt Magnitude 6.6 an. Das Epizentrum des Bebens lag demnach in der Region Arica, etwa 50 Kilometer östlich der gleichnamigen Regionalhauptstadt. Dort und in anderen Städten der Region, die relativ dünn besiedelt ist, waren die Erschütterungen stark zu spüren. In der benachbarten peruanischen Region Tacna erreichte das Beben laut dem peruanischen Erdbebendienst maximal Intensität IV.
Aufgrund der relativ großen Tiefe des Bebens (ca. 100 km) war die Intensität abgeschwächt. Schwere Schäden sind unwahrscheinlich. Kleinere Auswirkungen auf Städte im Landesinneren von Arica sowie Erdrutsche sind möglich.

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Update 09:08 Uhr
Der chilenische Erdbebendienst hat das Beben auf Magnitude 6.3 nach unten korrigiert. Demnach wurde in den Städten Arica und Pocon Intensität VII erreicht. Auch das Geofoschungszentrum Potsdam hat nach unten korrigiert und gibt nun M6.2 an.

Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 08:32 Uhr

Magnitude: 6.3

Tiefe: 99 km

Spürbar: ja

Schäden erwartet: ja

Opfer erwartet: nein

Ursprung: tektonisch

Tsunami-Gefahr: nein

    Detailbeschreibung (optional, wird nicht veröffentlicht):

    Aktuelles aus der Region  Starkes Erdbeben (M5.6) Antofagasta, Chile; 3. Juni, 16:54 Uhr

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