Erdbeben erschüttert Rhodos

Griechenland – Vor der Küste der griechischen Insel Rhodos hat sich am Dienstagmorgen ein moderates Erdbeben ereignet. Nach ersten Angaben der griechischen Erdbebenbehörde in Athen erreichte das Beben Magnitude 4,6. Das Epizentrum lag wenige Kilometer südlich der Inselhauptstadt Rhodos-Stadt, unmittelbar an der Küste des bekannten Touristenortes Faliraki. Der Erdbebenherd lag in rund 55 Kilometern Tiefe. Auf der gesamten Insel waren die Erschütterungen teils deutlich zu spüren. Auch die Nachbarinsel Kos sowie Teile vom Türkischen Festland waren betroffen. Aufgrund der moderaten Tiefe ist allerdings nicht mit Schäden zu rechnen. Bewohner der Insel sind beim Erdbeben ruhig geblieben. Auch Touristen seien nicht in Panik verfallen, wie lokale Behörden mitteilen.
Ursprung des Bebens ist die Subduktionszone, die vor der Küste der Insel verläuft und häufig größere Erdbeben hervorbringt. Mit Nachbeben ist nicht zu rechnen.

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Zeugenmeldungen
Faliraki
aus dem Schlaf aufgewacht, 4:41 Uhr, es war verstörend (Intensität IV)

Ialysos
In der Nacht, war zufällig munter hab es nur kurz mitbekommen und auf ein Nachbeben gewartet. Ist aber keines gekommen. Habe weitergeschlafen. (Intensität II)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 03:40 Uhr

Magnitude: 4.6

Tiefe: 56 km

Spürbar: Ja

Schäden erwartet: Nein

Opfer erwartet: Nein

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

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In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

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Jens ist 24 und studiert seit 2013 an der Ruhr-Uni Bochum Geowissenschaften. 2011 hat er mit einem privaten Erdbebenblog begonnen, aus dem sich später erdbebennews.de entwickelt hat. Er hat journalistische Erfahrungen und interessiert sich seit der Kindheit für Geologie, Meteorologie und Naturkatastophen.

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