Hunderte Tote und Verletzte: Schweres Erdbeben in der Grenzregion von Iran und Irak

Iran – An der Grenze zum Irak hat sich am Sonntagabend ein sehr schweres Erdbeben ereignet. Nach vorläufigen Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte es Magnitude 7.3. Das Epizentrum lag in der Provinz Kermanschah, etwa 500 Kilometer westlich der Hauptstadt Teheran. Auf der anderen Seite der Grenze befindet sich die irakische Region Sulaimaniyya. Die Erschütterungen waren auch in Nachbarländern stark zu spüren. Betroffen waren neben dem Iran und dem Irak auch die Länder am Persischen Golf, weite Teile der Türkei und der südliche Kaukasus. Der Herd des Erdbebens lag in geringer Tiefe, sodass entlang der gesamten Störungszone, die sich über mehr als 100 Kilometer erstreckt, zerstörerische Intensitäten auftreten können. Mit vielen Todesopfern ist zu rechnen.

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Alle Infos im folgenden Live-Ticker:

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Zeugenmeldungen
Isfahan (Iran)
Wie wenn eine U-Bahn durchfährt. Mehrere male über mehrere Sekunden. (Intensität II)

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Allgemeine Informationen zu diesem Erdbeben:

Uhrzeit (Mitteleuropäische Zeit): 19:18 Uhr

Magnitude: 7,3

Tiefe: 11 km

Spürbar: Ja

Schäden erwartet: Ja

Opfer erwartet: Ja

Ursprung: Tektonisch

Tsunami-Gefahr: Nein

Wenn Ihnen unsere Webseite gefällt, können Sie diese Arbeit mit einer Spende unterstützen. Weitere Infos dazu.

In Regionen wie diesen kann es immer wieder zu schweren Erdbeben kommen. Nicht nur sichere Bauweise kann bei solchen Ereignissen Menschenleben retten, sondern auch richtige Verhaltensweisen. Daher empfehlen wir allen, die eine Reise in eine erdbebengefährdete Region planen, sich zuvor mit den richtigen Verhaltensweisen bei schweren Erdbeben auseinanderzusetzen.

Haben Sie ein Erdbeben gespürt? Falls ja, teilen Sie uns dies bitte über das unten stehende Kontaktformular mit. Bitte geben Sie auch Zeitpunkt (Datum, Uhrzeit), sowie wenn möglich Intensität und mögliche Auswirkungen des Erdbebens (Schäden, etc.) an. Um doppelte Veröffentlichungen zu vermeiden, schicken Sie für jedes Erdbeben bitte maximal eine Meldung ab. Vielen Dank.
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Jens ist 25 Jahre alt und studierte von 2013 bis 2019 an der Ruhr-Universität Bochum, zunächst Geowissenschaften (B.Sc. Abschluss) und später mit Spezialisierung auf Erdbebenphysik und -gefährdung. Seit Juni 2019 lebt er in Karlsruhe und arbeitet im Bereich Katastrophenforschung.

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